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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Theologischen Gesprachs.

Fragen um die Erhaltung der Schöpfung und eine verantwortungsvolle Ökologie beschäftigen die Menschen seit etlichen Jahrzehnten. Auch die christliche Theologie hat sich zunehmend dieses Themas angenommen. Ausgangspunkt war dabei die über viele Jahrhunderte vorherrschende Perspektive einer Trennung zwischen der Schöpfung einerseits und dem Menschen, der über die Schöpfung herrscht und sie gestaltet, andererseits. Mehr und mehr wurde dann im 20. Jahrhundert das „Herrschen“ des Menschen über die Schöpfung im Sinne eines schützenden und bewahrenden menschlichen Agierens gedeutet. Auch hierbei blieb die Schöpfung allerdings nach wie vor Objekt des menschlichen Handelns. In der neueren Schöpfungstheologie ist man daher sehr darum bemüht, die Schöpfung als ein Subjekt wahrzunehmen, zu dem auch der Mensch gehört und das er nicht von sich weg objektivieren kann. Die in diesem Heft vorliegenden Aufsätze zeigen die politischen und die spirituellen Implikationen dieser neuen Sicht der Schöpfung auf.

Aufsätze:
Michael Nausner: Vom Zusammenwirken alles Erschaffenen. Ein theologisches Plädoyer für die Weitung des politischen Raumes
Heinrich Christian Rust: Spiritualität in der Schöpfungsgemeinschaft

Predigtwerkstatt:
Christian Bouillon: Zwischen den Zeiten. Predigt zu Exodus 13, 20-22
Kommentar zur Predigt von Christian Bouillon zu Exodus 13, 20-22 (Andrea Klimt)