Heft 2/2014 : Glauben, Medien und Gefühl

Die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert durch Johannes Gutenberg hat das Kommunikationsverhalten der Menschen in Europa revolutioniert und bis ins 20. Jahrhundert hinein war das Buch Grundlage europäischer Kultur und Bildung. Durch Fernsehen und Computertechnik geprägt, leben wir in einem digitalen Zeitalter und das Kommunikationsverhalten ändert sich radikal. Als Herausgeberkreis haben wir Andreas Malessa gebeten, durch das Theologische Gespräch Einblick in das Verhältnis vom Massenmedium Fernsehen und der medialen Präsenz von Glauben, Religion und Kirche zu geben. Andreas Malessa hat am Theologischen Seminar Hamburg Theologie studiert und ist seit Jahrzehnten als freier Hörfunk- und Fernsehjournalist im Fachbereich Religion und Soziales im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen beruflich aktiv. Wir sind dankbar, dass er ehrenamtlich – wie alle Autoren des Theologischen Gesprächs – eine Analyse der heutigen deutschen Medienlandschaft vorlegt und mit spitzer Feder von den Grenzen, falschen Erwartungen und Möglichkeiten christlicher Medienpräsenz schreibt.

Das Theologische Seminar Elstal beginnt das neue Jahr jeweils mit allen Hochschulangehörigen mit einem Einkehrtag. Dr. Johannes Goldenstein hat anlässlich eines solchen Einkehrtages ein Referat zum Verhältnis von Glauben und Gefühl gehalten und aufgezeigt, wie kirchliche Angebote und Theologie durch die Erwartungen der Menschen einer Erlebnisgesellschaft herausgefordert werden. Goldenstein sieht die gegenwärtige Situation als Chance, Wille, Vernunft und Gefühl in allen kirchlichen Formen zu integrieren. Johannes Goldenstein war von 2008-2013 Studienleiter der Akademie Loccum. Seitdem ist er Mitarbeiter im Projektbüro Reformprozess der Evangelischen Kirchen in Deutschland und dabei unter anderem zuständig für die EKD-Magazine zu den Themenjahren der Reformationsdekade.

Anlässlich der Einführung von Christoph Stiba als neuer Generalsekretär des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland hat Prof. Dr. Rolf Schieder eine Festansprache zur Verhältnisbestimmung von Staat in Kirche in einer multireligiösen Gesellschaft gehalten. Schieder ist Lehrstuhlinhaber für Praktische Theolöogie und Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Er plädiert in seinem Beitrag dafür, die Gestaltung der Beziehung von Staat und Kirche als Kirchen und Freikirchen aktiv mitzuprägen und hält den (Frei)-Kirchen einen interessanten Spiegel vor. Wir sind dankbar, seinen Beitrag hier dokumentierten zu können.

In der Predigtwerkstatt veröffentlichen wir eine Predigt von Dr. Carsten Claußen, die er in einem regulären Gottesdienst als Pastor seiner Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Frankfurt am Tiergarten gehalten hat und in der er einen bekannten Perikopentext neu auslegt. Kommentiert wird seine Predigt von einem Pastorenkollegen aus dem Bund Freier evangelischer Gemeinden, Martin Simon.

Der Rezensionsteil rundet diese Ausgabe ab. ältere Rezensionen stehen übrigens auf der Homepage des Tüheologischen Gesprächs unter „Downloads“ als Dokumente kostenlos zur Verfgung.

Dr. Michael Rohde (Schriftleitung)



Vorwort: Verbreitung und Bewährung des christlichen Glaubens
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