Hier finden Sie Informationen zu früheren Ausgaben.

Man könnte meinen, zum Thema „Gebet“ sei alles gesagt und geschrieben und es brauche daher kein THEOLOGISCHES GESPRÄCH darüber. Dagegen schreibt Doris Hiller in der 4. Auflage des Lexikons Religion in Geschichte und Gegenwart: „Bleibende Aufgabe ist es, die mit dem Gebet zum Ausdruck gebrachte kommunikative Relationalität von Gott und Mensch für das Erkenntnisgeschehen der Theologie in allen ihren Teilen fruchtbar zu machen, um der fundamentalen Bedeutung des Gebets gerecht zu werden.“

Aufsätze:
Andreas Malessa: Unser Glaube in der Glotze? Grenzen und Chancen für Glaubensinhalte im TV
Johannes Goldenstein: „High on emotion“ – und wo bleibt der Verstand? Plädoyer für einen denkenden Glauben angesichts unserer gefühligen Kultur
Rolf Schieder: Die Neugestaltung der Beziehung von Staat und Kirche in einer multireligiösen Gesellschaft

Predigtwerkstatt:
Carsten Claußen: Predigt über Joh 8,1-11: „Ein Stück Himmel auf der staubigen Erde“
Kommentar zur Predigt von Carsten Claußen (Martin Simon)

Die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert durch Johannes Gutenberg hat das Kommunikationsverhalten der Menschen in Europa revolutioniert und bis ins 20. Jahrhundert hinein war das Buch Grundlage europäischer Kultur und Bildung. Durch Fernsehen und Computertechnik geprägt, leben wir in einem digitalen Zeitalter und das Kommunikationsverhalten ändert sich radikal.

Aufsätze:
Hans-Joachim Eckstein: "Wertschätzung, Anerkennung und Toleranz //Zum Menschenbild  und Umgang mit Menschen aus theologischer Sicht". 
Wilfried Haubeck: Gottes Erwählung nach dem Epheserbrief 

Predigtwerkstatt:
Michael Schalles: "Mein Bartimäus". Predigt zu Markus 10, 46-52
Kommentar zur Predigt von Michael Schalles (Bastian Erdmann)

Diese Ausgabe des THEOLOGISCHEN GESPRÄCHS bietet zwei Aufsätze, die in fruchtbarer Weise exegetische Betrachtungen mit dogmatischer Kraft verbinden und zur Klärung relevanter Fragen beitragen:

Der Beitrag von Dr. HANS-JOACHIM ECKSTEIN, Professor für Neues Testament an der Universität Tübingen, geht auf einen Vortrag vor Schulleiterinnen und Schulleitern zurück, der zum Umgang mit Menschen aus theologischer Sicht gehalten wurde.

Aufsätze:
Massimo Rubboli: "Seit dem Kommen Christi sind alle Staaten völlig profan": Roger Williams als Kritiker des Mythos der auserwählten Nation
Wolfgang Dietrich: Impulse zur Methodik in der Gemeindegeschichtsschreibung, speziell der Freien evangelischen Gemeinden 

Predigtwerkstatt:
Klaus Schönberg: Festpredigt zur Hundertjahrfeier der EFG Kamp-Lindfort
Kommentar zur Predigt von Klaus Schönberg (Sascha Rützenhoff)

Ein Blick in die Mentalitätsgeschichte ist häufig auch spannende und kontroverse Auslegungsgeschichte der Bibel. Dr. MASSIMO RUBOLI zeigt in seinem Beitrag wie in England und Amerika der Gedanken aufkam, ein auf besondere Weise erwähltes Volkes Gottes zu sein. Mit Hilfe typologischer Auslegung alttestamentlicher Texte verstanden sich Emigranten in Amerika teilweise als neues Israel in einem neuen Kanaan und entdeckten Amerika quasi ein zweites Mal, und zwar in den Texten der Bibel.